Glasgow und Eschborn

Vor wenigen Tagen ist im schottischen Glasgow die diesjährige UN-Weltklimakonferenz zu Ende gegangen. Die Teilnehmerstaaten haben sich auf eine Abschlusserklärung geeinigt: Darin wird u.a. gefordert, den Ausstieg aus der Kohle-Verfeuerung einzuleiten. Leider sind auch Relativierungen und Aufweichungen in dem Dokument enthalten. Das Ziel muss weiterhin die Begrenzung der Erderwärmung auf höchstens 1,5°C sein, denn die Erwärmung hat die bekannten dramatischen Folgen von A wie Artensterben bis Z wie Zerstörungen aller Art.
Begleitet wurde die Konferenz von beherzten Demonstrationen für echten Klimaschutz. Dabei wurden wissenschaftlich belegte Fakten vorgetragen, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Demonstrationen mit den gleichen Forderungen gab es u.a. auch im September in Frankfurt und die Forderungen nach effektivem Klimaschutz wurden dort auch von den Eschborner Grünen mit vertreten. Auch in Eschborn wurde schon demonstriert, wenn auch kleiner. Das Bild zeigt unser Mitglied des Eschborner Ortsverbandes Dorothea Nassabi mit Plakat vor dem Rathaus.
Idealerweise trägt jeder und jede persönlich zum Klimaschutz bei. Dazu gibt es inzwischen eine Menge Möglichkeiten, die in Deutschland und noch mehr in Eschborn gefördert werden. Unter Eschborn.de findet sich eine lange Liste. Um den Überblick zu behalten, bietet es sich an, einen Energieberaterin zu Rate zu ziehen. Und auch dafür gibt es eine Förderung. Wer Maßnahmen zum Klimaschutz umsetzt, wird schnell feststellen, dass diese viele Vorteile mit sich bringen: Wärmere Innenwände, Wegfall von Schimmel an Kältebrücken und Wertsteigerung sind einige Beispiele bei Wohngebäuden.
Die seit diesem Jahr bestehende Eschborner Koalition geht für Eschborn übrigens voran und hat die nötigen Maßnahmen für die Klimaneutralität der städtischen Gebäude und des Fuhrparks in ihren Vertrag geschrieben.

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