Erneuerbare Energien

plakat-energieSeit 1992 ist Eschborn Mitglied im Klimabündnis und hat sich damit verpflichtet, an der Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 50 Prozent mitzuwirken.

Um diese Vorgabe zu erreichen, gibt es aus unserer Sicht nur einen Weg: Energie sparen, regenerative Energien fördern und Energie effizienter nutzen. Mit dieser Aussage sind wir 2011 auch zur Kommunalwahl angetreten.

Was hat sich seitdem getan?

April 2012: Förderrichtlinie Energieeinsparmaßnahmen an Wohngebäuden in der Stadt Eschborn beantragt und beschlossen. Sie gilt rückwirkend seit dem 01.01.2012 [1]

Januar 2012: Die Stadt Eschborn nimmt mit allen anderen Kommunen des Main-Taunus-Kreises am Pilotprojekt »Solarkataster« [2] teil. Unter der Adresse »www.solardach-hessen.de« [3] lässt sich kostenlos prüfen, ob das eigene Dach für die Nutzung von Solarenergie geeignet ist.

November 2011: Gemeinsame Antrag der Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen betreffend dem Ausbau der erneuerbaren Energien in Eschborn gestellt und angenommen. [4]. Außerdem wurde das neue Schulkinderhaus Süd-West am Kriftler Weg wurde unter Berücksichtigung modernster Umwelttechnik erbaut und in Betrieb genommen. [5]

April 2011:Im Koalitionsvertrag [6] haben wir den Einsatz erneuerbarer Energien sowie das Thema »Energieeffizienz« fest verankert. Diese Aktivitäten sollen bei den Stadtwerken gebündelt und mit den erforderlichen personellen Ressourcen (Energieberater) ausgestattet werden. Zur Umsetzung dieser Ziele sind in der Vereinbarung zudem konkrete Maßnahmen genannt.

Weiterführende Informationen

Laut Leitstudie des Bundesumweltministeriums können die Erneuerbaren Energien in Deutschland bis 2020 einen Anteil von 30 Prozent an der Stromversorgung erreichen. Damit kann der bis dahin geplante Wegfall an Kernenergiekapazitäten vollständig ersetzt werden. Im Energiekonzept der Bundesregierung ist darüber hinaus das Ziel verankert, bis 2050 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs durch erneuerbare Energien zu decken. Die Umsetzung dieser ehrgeizigen Ziele der Energiewende erfordert einen forcierten dezentralen Ausbau der erneuerbaren Energien.

Für Städten und Gemeinden sowie für die kommunale Politikgestaltung bedeutet dies sogleich Chance wie Herausforderung. Seit einiger Zeit gewinnt Windkraft neben Solar- und Geothermie zunehmend an Bedeutung. Dies betrifft gleichermaßen die Windkrafterzeugung auf dem Meer wie auch im Binnenland. Windenergie hat ein bisher noch lange nicht voll ausgeschöpftes Potenzial. Zwar hat die Stadt Eschborn auf ihrer eigenen Gemarkung nur wenige Möglichkeiten hat, die erneuerbaren Energien und hier insbes. Windenergie massiv auszubauen, eine zur prüfende Option ist  jedoch die Realisierung in anderen Regionen.

Um den finanziellen Spielraum der Stadt Eschborn zu erhöhen und gleichzeitig allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, vom Ausbau der erneuerbaren Energien zu profitieren, streben wir die Kapitalbeteiligung der Bürgerinnen und Bürger, sowie die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen an. Eine gute Initiative in diesem Sinne ist aus unserer Sicht die Hofheimer BürgerInnen Solar-Genossenschaft »SolarInvest Hofheim am Taunus« [7] an der interessierte Bürgerinnen und Bürger auch außerhalb Hofheims Anteile erwerben können.

Informationen zu Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit und erneuerbaren Energien stellt das Bundesministeriums im Internet [8] zur Verfügung.