Klimaschutz – auch für Brücken

Wir alle haben vor gut zwei Wochen von der Sperrung der Salzbachtalbrücke gehört. Expert:innen vermuten, dass die Hitzeperiode Mitte Juni dazu geführt hat, dass die Lagerungen der Brücke mit der Längenausdehnung der Brücke überfordert waren. Als Konsequenz ist die Brücke von heute auf morgen unbenutzbar und viele Pendler:innen stellen fest, dass ihr Alltag plötzlich deutlich umständlicher geworden ist. Das ist ein herber Verlust an Lebensqualität. Sehr viel spricht dafür, dass das plötzliche Brückenversagen eine Auswirkung des Klimawandels ist. Viel größere Verluste sind aktuell anderswo zu verkraften. Ein Beispiel aus der letzten Woche sind die Bewohner:innen des Ortes Lytton an der Pazifikküste Kanadas, aber die Brückensperrung ist natürlich für viele Menschen im Rhein-Main-Gebiet sehr viel direkter von Bedeutung. Der Klimawandel ist damit auch für Menschen unmittelbar fühlbar, deren Interesse an der Natur begrenzt ist. Lassen wir den Klimawandel ungehemmt weiterlaufen, so werden wir immer aufwendigere Reparaturen an Infrastruktur und auch unserem direkten Eigentum durchführen müssen. Effektiver Klimaschutz kostet zwar erstmal ein wenig, aber diese Kosten sind vergleichsweise gering und vor allem planbar und helfen uns, auch zukünftig unsere persönliche Arbeitsleistung für angenehme Dinge zu verwenden, die unsere Lebensqualität steigern. Dies ist einer der vielen Gründe, die für ernst gemeinten und effektiven Klimaschutz – nicht zuletzt hier bei uns vor Ort – sprechen.

Alle Eschborner:innen, die persönlich etwas tun wollen, gelangen über die Homepage eschborn.de direkt zu aktuellen Förderprogrammen. Der Autor kann sie aus eigener Erfahrung heraus nur empfehlen.

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