Presssemeldung aktuelles zur „Alten Mühle“

Entlarvend

Mit einer markigen Wortwahl positionierte sich jüngst die Vorsitzende der FWE-Fraktion in div. Medien gegen die Haltung, die wir gemeinsam mit CDU und SPD zum Thema Alte Mühle vertreten. Die folgenden Fakten sind auch der FWE bekannt und bilden wie auch der bereits 2012 zum Projekt „Alte Mühle“ intensiv geführte Bürgerdialog, die Grundlage für unseren Umgang und unsere Haltung zu diesem Thema.
In die 2015 vorgestellte Planung sind dann auch viele Wünsche und Anregungen aus dem Bürgerdialog eingeflossen, auch ein geschlossener Gebäudekomplex mit neu zu errichtenden Ergänzungsbauten war vorgesehen und mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt.

Grob rechtswidrig war jedoch die daraufhin 2016 erfolgte Vergabe, wie im 2017 erstellten Revisionsbericht des Main-Taunus-Kreises ausführlich dargestellt und zu lesen ist. Auf Drängen u.a. der Eschborner Grünen liegt dieser Revisionsbericht seit diesem Jahr endlich auch allen Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung vor. Er wirft viele Fragen auf, auch die, warum der Bürgermeister diesen Bericht den zuständigen Gremien anderthalb Jahre vorenthalten hat.
In den Jahren 2016 bis 2019 ist an der Alten Mühle gar nichts geschehen. Nicht einmal Erhaltungsmaßnahmen wurden durchgeführt oder Finanzmittel in die Haushaltspläne eingestellt. Nach drei Jahren Ruhe wurde drei Monate vor der Bürgermeisterwahl eine „abgespeckte“ Planung vorgelegt, die auch sehr viel Geld kosten soll, aber für keine denkbare Nutzung wirklich geeignet ist.
Wir sprechen uns auch weiter für eine Lösung aus, die Eschborns Kleinod „Alte Mühle“ für Eschborns Bürgerinnen und Bürger sowie für Gäste vielfältig nutzbar macht. Sinnvoll und barrierefrei möglich wird das mit einem bereits 2015 in die Planung integrierten und mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmten Ergänzungsbau, der das historische Mühlenensemble wiedererstehen lässt und für Bürgerinnen und Bürger vielfältig nutzbar sein.
Anstatt sich unverzüglich ans Werk zumachen hat der Bürgermeister die Zeit damit verschwendet, einen rechtlich nicht haltbaren Widerspruch gegen den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung einzulegen. Bis heute ist an der Alte Mühle nichts mehr geschehen, doch davon berichtet die FWE in ihrer Pressemitteilung nicht. Das ist bezeichnend und entlarvend. Wahlkampf „Made by FWE“ und ihrem „Bürgerwilli“.

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