Rede zu Vorlage: 2020/0440/stv Antrag derCDU-Fraktion betreffend mehr Transparenz und Bürgernähe durch digitale Medien

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,sehr geehrte Damen und Herren,

Die Covid-19-Krise treibt die Digitalisierung einerseits voran und hatanderseitsvielerorts sichtbar gemacht, was in den vergangenen Jahren in Sachen Digitalisierung alles verpasst wurde. Von „A wie Ausstattung und Anbindung“bis „Z wie Zugang“ gibt es Nachholbedarf.Die Digitalisierung ist ein Schlagwort der aktuellen Zeit und gleichzeitig aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Wir sehen darin trotz vielfältigster Herausforderungen, zugleich großeChancen.Mit dem Onlinezugangsgesetz (OZG) von 2017 hat der Bund der öffentlichen Verwaltung ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Ab 2022 sollen alle Dienstleistungen für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen digital über Onlineportale zugänglich sein. Deutschlandweit einheitlich, mit nur einem Nutzerkonto. Bis zum Jahr 2022 ist nicht mehr viel Zeit, dochbis zur Umsetzung liegtnoch ein weiter Wegvor uns.Um zukunftsfähig zu bleiben braucht Eschborn neben einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur eine zukunftsorientierte kommunale digitale Agenda mitumfassenden und vernetztenAnsätzen sowohl für die internen Verwaltungsabläufe als auch für Bürgerservices, Bürgerbeteiligung, Wirtschaftsentwicklung etc.Der vorliegende Antrag geht in die richtige Richtung und greift einen Bereich auf, in dem andere Kommunen bereits erfolgreiche Pionierarbeit geleistet haben. Nebenbei bemerkt, finden Sie die Redebeiträge meiner Fraktion zu dieser und anderen Sitzungen auf unserer Homepage. Auch das Manuskript dieser Rede sollte dort bereits jetzt online sein.Wie bereits in den Ausschüssen werden wir dieser Vorlage auch heute zustimmen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

(Bärbel Grade, es gilt das gesprochene Wort)

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